Ratgeber Heizungssysteme

Was wäre, wenn Sie sich keine Sorgen mehr um die Heizkosten mehr machen müssten? Wenn sich Ihre monatlichen Abschläge auf ein absolutes Minimum reduzieren lassen könnten und Sie es dennoch immer angenehm warm hätten? Die Lösung dafür ist denkbar einfach. Indem Sie unterschiedliche Quellen zur Energiegewinnung nutzen und die überschüssige Wärme speichern, gelingt es Ihnen, Ihre Heizkosten deutlich zu reduzieren und gleichzeitig auf ein nachhaltiges Verfahren zur Energiegewinnung zu setzen.

Machen Sie sich unabhängig - mit der Hybridheizung.

Keiner kann Ihnen vorhersagen, wie sich die Rahmenbedingungen fürs Heizen in Zukunft ändern werden. Man hat, muss man sich mit dem Thema „neue Heizung“ auseinandersetzen, häufig das Gefühl, keine wirklich „richtige“ Entscheidung treffen zu können. War die Gasheizung über einen sehr langen Zeitraum die günstigste und angeblich beste Heizvariante, setzt man heute auf erneuerbare Energien. War die Elektroheizung eigentlich schon für tot erklärt worden, wird sie heute wieder modern. Jedenfalls in Verbindung mit einer eigenen Solaranlage auf dem Hausdach.

Von irgendwas macht man sich immer abhängig.

  • Wird die neue Solarheizung genug Strom erzeugen, auch im Winter?
  • Geht uns das Gas schneller aus als heute angenommen?
  • Die Ölheizung hat doch schon ausgedient, oder doch nicht?

Dabei ist die Lösung ganz einfach. Setzen Sie bei Ihrer neuen Heizung nicht einfach nur auf ein System. Verbinden Sie viele Heizungsarten in einer Hybridheizung miteinander und profitieren Sie dadurch von den Vorteilen der unterschiedlichen Heizarten, ohne Nachteile.

Zukunftssicher im Energiemix: So funktioniert die Hybridheizung.

Die Hybridheizung vereint klassische Heizarten wie die Gas- oder die Ölbrennwertheizung mit erneuerbaren Energien. Je nach Anbieter wird entweder eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe installiert. Auch eine Pelletheizung mit Brennofen kann integriert werden. Alle diese Heizarten werden mit einem Warmwasserspeicher verbunden. Ein integriertes Energiemanagementsystem in der Hybridheizung wählt selbstständig die aktuell günstigste und effizienteste Energiequelle aus.

Überschüssige Wärme wird zentral gespeichert und später verbraucht.

Besonders in den Übergangsmonaten, dem Frühling und Herbst, kommt es dazu, dass auch mal zu viel Energie erzeugt wird. Schlägt das Wetter kurzfristig um oder kommt die Sonne doch noch heraus, wird das Haus schnell mal zum Backofen. Verschwindet die Sonne wieder, kühlt es auch schnell ab. Die Hybridheizung hat aber auch dafür die perfekte Lösung. Die überschüssige Energie wird nämlich in einem Wärmespeicher gesammelt und von dort auch wieder ausgegeben, wenn sie benötigt wird. So können Sie im Herbst oder Frühling fast kostenneutral heizen. Die Gas- oder Ölbrennwertheizung wird erfahrungsgemäß in diesen Zeiten kaum benötigt. Die Energie kann nahezu vollständig aus erneuerbaren und damit kostenlosen Quellen bezogen werden.

Die Vorteile der Hybridheizung im Überblick

  1. Günstig, da vorhandene Heizarten gegebenenfalls weiter genutzt werden können. Außerdem werden der Einbau und die Anschaffung einer Hybridheizung gefördert.
  2. Sie sind unabhängig. Sie nutzen die Vorteile unterschiedlicher Heizarten und umgehen so die Nachteile, wie hohe Kosten bei fossilen Energien oder nur bedingter Verfügbarkeit von neuen Energiequellen.
  3. Die Hybridheizung denkt mit. Sie überprüft und optimiert laufend für Sie. So sparen Sie bares Geld.
  4. Sie senken Ihre Heizkosten nachhaltig.
  5. Speichern Sie überschüssige Wärme und nutzen Sie diese bei Bedarf. Das ist nicht nur gut für die Umwelt. Auch Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken.

Die Umsetzung ist auch bei bestehenden Heizungen möglich.

Irgendwann trifft es jeden. Die Frage nach einer neuen Heizung steht im Raum, einfach weil die alte Heizung ihren Dienst versagt oder ihr Betrieb viel zu teuer wird. Vielleicht bauen Sie auch gerade Ihr Traumhaus und wünschen sich eine intelligente Heizlösung. Bei einem Neubau stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Da Sie sich zu einem bestimmten Prozentanteil eh für erneuerbare Energien entscheiden müssen, ist die Hybridheizung eine wirkliche Alternative.
Geht es hingegen um einen Austausch in einer Bestandsimmobilie, sind Sie etwas eingeschränkter in Ihren Möglichkeiten. Die aktuelle Heizungsanlage sollte daher zunächst gründlich inspiziert werden. Ein Heizungscheck deckt mögliche Schwachstellen sicher auf. Der Fachhandwerker kann Ihnen im Anschluss auch einen möglichen Weg für eine sinnvolle Sanierung aufzeigen. Idealerweise lässt sich die bestehende Gas- oder Ölbrennwertheizung durch eine Solarthermieanlage oder eine Wärmepumpe ergänzen. Auch ein Wasser führender Kaminofen stellt eine sinnvolle Möglichkeit zur Hybridheizung dar. Möglicherweise muss jedoch der Heizkessel gegen einen energiesparenderen ausgetauscht werden.

Auch zu den Kosten wird Ihnen der Fachhandwerker Details nennen können. Eventuell können Sie aber Fördermittel in Anspruch nehmen. Auch dazu ist der Fachhandwerker der richtige Ansprechpartner. Förderungen sind etwa bei der allgemeinen Modernisierung von Heizanlagen sowie bei einem Einbau einer zusätzlichen regenerativen Wärmequelle möglich. Das Kernstück der Hybridheizung ist natürlich das Steuerungselement sowie ein ausreichend großer Pufferspeicher zur Energiespeicherung.

 

 

Zukunftssicher und unabhängig

Die Hybridheizung ist in jedem Fall eine Überlegung wert. Die Kosten gegenüber anderen Varianten sind vor allem dank der Fördermittel überschaubar. Dafür bringt die Hybridheizung echtes Einsparpotenzial dank intelligenter Steuerung mit. Lassen Sie sich gut beraten, damit auch Sie die beste Heizlösung für Ihr Heim finden.

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